Mein Weg zur Hundefriseurin

Da Tiere für mich schon immer eine besondere Rolle gespielt haben, begann ich nach weiteren Möglichkeiten zu suchen, um meine Liebe zu ihnen auch beruflich einzubringen. So stieß ich auf das Handwerk der Hundefriseurin – eine Kombination aus Kreativität, Tierliebe und verantwortungsvoller Pflege.
Im November 2024 absolvierte ich ein einwöchiges Praktikum bei der hundeschnittschule in Trittau – und war sofort begeistert. Die Arbeit mit den Hunden, die Ruhe, die Präzision und das Vertrauen zwischen Mensch und Tier haben mich tief berührt. Mir war klar: Genau das möchte ich lernen.

Ich bereitete alles für die Ausbildung in der hundeschnittschule vor und begann sie schließlich am 01.09.2025.
Zwei intensive Monate später – am 01.11.2025 – hielt ich mein Zertifikat in den Händen und wagte den Schritt in die Selbstständigkeit. Seitdem wächst mein kleiner Traum Schritt für Schritt zu einem liebevollen Hundesalon heran, der von Herz, Sorgfalt und persönlicher Hingabe getragen wird.
Nach mehr praktischer Berufserfahrung möchte ich gerne noch die Personenzertifizierung „Hundefriseur:in mit TÜV Rheinland geprüfter Qualifikation“ ablegen – ein weiterer wichtiger Schritt auf meinem professionellen und persönlichen Weg.
Des Weiteren habe ich einen Erste-Hilfe-Kurs für Hunde besucht und in Planung ist eine Weiterbildung im Bereich stressfreier Besuch im Hundesalon als Zertifizierung "Stress Free Pets Haustierexpertin".
Heute weiß ich: Jede Umleitung, jeder Versuch und jeder Mutmoment haben mich genau dorthin geführt, wo ich mich wirklich wohlfühle und zu einem Beruf, der mich erfüllt.


Schon früh habe ich gemerkt, dass mich die Arbeit im Büro nicht erfüllt. Trotz Routine und Sicherheit fehlte mir etwas Wesentliches: Freude, Sinn und echte Leidenschaft. Also habe ich den Mut gefasst, eine Auszeit zu nehmen und neue Wege auszuprobieren.
In dieser Zeit durfte ich als persönliche Alltags- und Pflegeassistentin arbeiten und später als tiermedizinische Fachangestellte im Quereinstieg erste Erfahrungen in einem tierischen Umfeld sammeln. Beides waren wertvolle Einblicke, doch entweder fehlte mir das Gefühl, wirklich angekommen zu sein – oder wichtige Rahmenbedingungen wie Bezahlung und Arbeitszeiten passten nicht.




